Moritz
Fehr
2004
In dieser Arbeit untersuche
ich den Zustand der „Normalität“ unserer täglichen
Klangumgebung, die sich aus unendlich vielen akustischen Ereignissen,
natürlichen und synthetischen Ursprungs, zusammensetzt.
Die Arbeit möchte die Aufmerksamkeit auf den Prozess des
stetigen Wandels, in dem sich diese Umgebung befindet, lenken.
Dieser Arbeit gehen Gespräche und ein Soundwalk in Berlin
Kreuzberg mit zwei blinden Menschen, die mit ihrem Hörsinn
akustische Ereignisse wesentlich detailierter wahrnehmen und
interpretieren können, vorraus. Ich habe versucht, einen
der mir von ihnen beschriebenen Klangorte zu konstruieren bzw.
zu komponieren. Als Material diente dabei, einige Verkehrsgeräusche
ausgenommen, eine einzelne Aufnahme einer Berührung des
Blindenstockes mit dem Boden.
Entstanden in Zusammenarbeit
mit der Blindenanstalt
von Berlin
(Imaginäre Manufaktur)


Diese Arbeit war Teil der Ausstellung:
Art in Contact - Bauhaus goes Berlin SO36
Kontextuelle künstlerische Arbeiten in Berlin Kreuzberg
SO36
3. - 25. Juli 2004
Interventionen, situative
Reaktionen, partizipatorische Kunstaktionen, Objekte, Zeichnungen,
Performance, Texte und Klang - Installationen in Läden,
Schaufenstern, auf Marktständen, Strassen, an Häuserwänden,
in Wohnungen und Restaurants rund um die Oranienstrasse.
sowie der Austellung:
"Mein liebes Kreuzberg",
Galerie Glück21, Berlin
August 2004
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